SACHBUCH

RUTH AMMANN  VON GÄRTEN UND ZWISCHENWELTEN
Zur Psychologie des Gartens
mit zahlreichen Abbildungen
Broschur, 160 Seiten
ISBN 3-9523057-1-5
Fr. 45.– Euro 30.–

Unser Garten ist ein ganz besonderer Ort, der viele Gesichter hat und uns in ungeahnte Welten führen kann. Wer sich viel mit dem Garten beschäftigt, weiss, dass er in unzähligen Momenten unsere Seele berührt. Garten und Seele bilden eine geheimnisvolle Zwischenwelt, einen Raum zwischen dem Hellen und dem Dunklen, zwischen Kultur und Natur, zwischen dem Bewussten und Unbewussten, zwischen Geist und Körper – einen Raum, der unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns ausübt.

Es ist eine uralte Weisheit, dass Gärten auf die Seele und den Körper der Menschen eine wohltuende, lebensfördernde Wirkung ausüben, denn der Garten gehört zum grossen Archetyp des Lebens und ist eines der wenigen ganz grossen archetypischen Bilder, die von den Menschen überwiegend positiv erlebt werden. Das positive Erleben ist deshalb bedeutsam, weil der Garten Teil der natürlichen und kulturellen Umwelt der Menschen ist und von da her einen äusserst einflussreichen Faktor in der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt darstellt. Dieses Buch lädt dazu ein, die Fülle und Vielfalt der Gärten und ihr Wirken auf unser Inneres in neuer Weise zu sehen und zu erleben.

ROBERT WUNDERLI (HERAUSGEBER) DIE WINDROSE
Eine literarische Übersetzungs-Stafette durch die viersprachige Schweiz
gebunden 240 Seiten, Schutzumschlag
ISBN 3-95 20831-6-X
Fr. 36.- Euro 24.-

Beiträge von
THOMAS HÜRLIMANN, ANNALISA ZUMTHOR-CUORAD, ADOLFO JENNI, SIMONE COLLET, FLURIN SPESCHA, MARCELLA PULT, CHRISTIAN VIREDAZ, MARCEL SCHWANDER.

Mitten in Europa, an der Schnittstelle von Deutsch, Rätoromanisch, Italienisch und Französisch liegt bekanntlich die Schweiz: für die einen ein Vorbild an pluralistischer Aufgeschlossenheit, für die anderen ein Muster von abgeschotteter Rückständigkeit. In diesem ganz besonderen und sonderbaren Land unternimmt «Die Windrose» eine literarisch-übersetzerische Rundreise, die uns auf abenteuerlichen Pfaden durch die vier Sprachen der Schweiz führt. Aus jeder der vier Sprachregionen macht sich je ein Originaltext auf den (Um)weg durch die anderen drei Sprachen, bis er schliesslich in seine Muttersprache zurückkehrt.

Ein deutschsprachiger Originaltext, beispielsweise, wird ins Rätoromanische übersetzt, diese rätoromanische Übersetzung ins Italienische, die italienische ins Französische und die Französische wieder zurück ins Deutsche. Für jede der vier Landessprachen wird ein Originaltext viermal übersetzt.

PRESSE
Die Idee der Übersetzungsstafette ist reizvoll; insbesondere die Frage, wie sich Form und Inhalt von Station zu Station verwandeln. Die daraus sich ergebende Transformation, kann tatsächlich etwas aussagen über Gemeinsamkeiten, aber auch über die Unterschiede zwischen den vier Kulturen.
Armin Walpen, SRG

Das Vorhaben verdient Respekt.
Ulrike Schiedermair, Frankfurter Büchermesse 1998

Geniessen Sie diese Tour de Suisse unserer Sprachen, mit all seinen kleinen, aber feinen Finessen.
Helmut-Maria Glogger, Blick

Ein amüsanter, literarischer Entdeckungsflug durch das Land des Röstigrabens.Neue Zürcher Zeitung

ERICH SCHMID (HERAUSGEBER)  ABSCHIED VON SURAVA
Eine Dokumentation über den streitbaren Journalisten Peter Surava
Mit der Dialogfassung des Films von Erich Schmid ER NANNTE SICH SURAVA
Broschur, 256 Seiten
ISBN 3-95 20831-4-3
Fr. 32.– Euro 21.–

Beiträge von
PETER SURAVA, ERICH SCHMID, SIGI FEIGEL, HELMUT HUBACHER, ALFRED A. HÄSLER, FLAVIO COTTI, RICHARD DINDO, RUTH DREIFUSS, JOSEF ESTERMANN, OSKAR RECK, MAX BÄCHLIN, WERNER KRAMER, MANFRED SCHLAPP, ROBERT STEINEMANN, OTMAR HERSCHE, PAUL ILG, ULRICH CREMER, PETER KAMBER, J.J. VAUCHER, VERENA BARANDUN, PRISKA KETTERER, HANNY FRIES, MARIANNE BLOCH.

Peter Surava, ein unerbittlicher Kämpfer gegen die Nazis und für eine journalistische Wahrheit in der Schweizer Presse während des Zweiten Weltkrieges, wurde von offiziellen politischen Stellen verfemt, vernichtet und praktisch mit Berufsverbot belegt. Er tauchte unter und schrieb 45 Jahre lang unter Pseudonym. 1995, fünfzig Jahre nach dem Krieg wurde er plötzlich zum Symbol des geistigen Widerstands, nachdem ihn die Öffentlichkeit jahrzehnte totgeschwiegen hatte. Doch seine Rehabilitierung, die erst mit der Verfilmung seiner Biografie eingetreten war, konnte er nur noch einige Wochen erleben. Surava starb am 22. November 1995 im Alter von 83 Jahren.

Dieses Buch nimmt Abschied von Surava, um ihn gleichsam in Erinnerung zu rufen. Surava kämpfte dort, wo die Schweiz am stärksten ins Kriegsgeschehen verwickelt war: im Nerven- und Propagandakrieg. Und ausgerechnet auf diesem einzigen Kriegsschauplatz hatte die Schweiz mit ihrem sonderbaren Neutralitätsverständnis versagt. Dies zeigt die Biografie von Peter Surava, der von 1941 bis 1945 Chefredaktor der legendären Wochenzeitung «Die Nation» gewesen war, mit aller Deutlichkeit.

«Der erschütternde Lebensbericht von und über Peter Surava macht jedem von uns klar, dass es in der Schweiz über Jahrzehnte mehr oder weniger offen Rassismus gab, Rassismus als Anschlag auf die fundamentalen Menschenrechte in einem sich als zutiefst demokratisch verstehenden Staatswesen.» Flavio Cotti

Suravas Lebensgeschichte schreibt jüngste Schweizergeschichte zu Antisemitismus, Pressezensur, Neutralität, Flüchtlingspolitik, Rassismus von Behörden, Staatsschutz und Fichen, Kalter Krieg, Justiz.