geboren am 15. November 1969, lebt und arbeitet am Ägerisee im Kanton Zug, Schweiz. Er war Kantonsrat in Zug und schreibt Kurzgeschichten, Romane, Kolumnen und Theaterstücke. Mit seinem sehr eigenen Blick auf Menschen und Dinge sieht er immer auch das Groteske und Absurde des jeweiligen Augenblicks. Allerdings immer vor einem Hintergrund sorgfältig recherierter politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen. Aufmerksamkeit im In- und Ausland erregte sein ebenfalls bei Wolfbach erschienener Kriminalroman „Das Geheimnis von Montreux“, der durch die jüngsten Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zur Realsatire avancierte.
THOMAS BRÄNDLE VATIKAN CITY
Roman
Gebunden, 272 Seiten
ISBN 978-3-905910-21-6
CHF 36.–, Euro 29.–
Das Vatikanische Geheimarchiv bietet seit dem Jahr 2003 neu zugänglich gewordene Quellen, die es ermöglichen, den schwierigen Umgang der mit absolutem Wahrheitsanspruch auftretenden katholischen Kirche mit den ebenso absolutistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts zu rekonstruieren. Für die Leserin und den Leser ohne Kenntnisse der Historie ist Vatikan City eine spannende und herausfordernde Unterhaltung, für die Kennerin und den Kenner eine aufschlussreiche Erzählung mit neuen möglichen oder unmöglichen Zusammenhängen. Eine packende Odyssee über Religion und das heutige moderne und virtuelle Finanzsystem.
THOMAS BRÄNDLE PRÄSENZ MARKIEREN
Satiren
Hardcover, 224 Seiten
ISBN 978-3-905910-12-4
CHF 33.–, Euro 22.–
Ein Paparazzo blitzt ab. Ein Schuhputzer poliert seine Kundschaft. Ein Grossvater stürzt die Altersheimleitung. Ein Patchwork-Familienvater verliert die Übersicht. Ein Buchhalter quittiert Haremsspesen. Ein Patenonkel baut Lebkuchenhochhäuser. Lebende Walfische gehören in jedes Anlageportfolio. Ein Ausserirdischer vergisst Parkfeldnummer. Ein Minister bremst rasende Gesundheitskosten persönlich aus. Ein weibliches Navigationsgerät weiss einfach immer und alles besser. Der Verkehrsstau am Gotthard ist wie Western nach Ostern. Echte Fussballfans gleichen Niederlagen eigenfüssig aus. Schwer erziehbare Jugendliche schlagen beim Klassentreffen ein. Schönwetter-Manager machen den Schirm bei schlechtem Wetter zu. Ein Papst holt verpasste Möglichkeiten nach.
Das sind einige satirische Kurzgeschichten im zweiten Satireband des Schriftstellers Thomas Brändle,der mit Augenzwinkern und Vollgas die Autobahnen unserer grotesk, absurden Welt befährt – auch, um nicht von der Realität überholt zu werden.
Presse:
'Satire', steht da im Untertitel. Wir berichten live aus Wikipedia: Eine Satire ist eine Spottschrift, die gesellschaftliche Missstände anklagt. So weit, so gut. Nach der ersten Seite wird einem klar, worauf man sich da eingelassen hat. Brändle wiegt die Leser gut zwei Absätze in Sicherheit, in
der wohlbekannten Kolumnenwelt, um ihnen dann schlagartig Absurditäten vor den Latz zu knallen. Danach sind laute Lachanfälle schwer zu verkneifen. In dreissig geistreichen Geschichten nimmt Brändle Boulevardzeitungen, GPS-Geräte und die gesamte Schweiz auf die Schippe. Danach ist man einige Tage ausserstande, irgendetwas ernst zu nehmen. [bor]-Bewegungsmelder.ch
THOMAS BRÄNDLE KONI BÄRTSCHI, KAFFEEKLATSCH 1
Humoristische kolumnen
Hardcover, 64 Seiten, Miniformat
ISBN 978-3-905910-13-1
CHF 12.90, Euro 8.60
Koni Bärtschi ist ein Gastrokritiker für seine Branche. Nein, er ist der Kritiker für seine Branche. Jede Woche erlebt er Interessantes, Aufschlussreiches, Neuartiges und vor allem Komisches. Keine Patisserie, kein Nussgipfel, keine Brotkreation, keine Verkaufsszene, kein Stammtischgespräch, keine hübsche Verkäuferin, kein amüsantes Intermezzo, über das sich nicht zu schreiben lohnt. So entstehen Koni Bärtschis Kolumnen, die wöchentlich im „Panissimo“, der Schweizer Verbandszeitung für Bäckerei, Konditorei und Confiserie erscheinen.
Das vorliegende Minibändchen ist die erste Sammlung in einer geplanten Serie der humoristischen Kurzgeschichten von Thomas Brändle alias Koni Bärtschi.
THOMAS BRÄNDLE ARMATUREN AUS PLASTIK
Satiren
Gebunden, 208 Seiten
ISBN 978-3-952 3334-9-5
CHF 36.- EUR 24.-
Wieso heiraten Scheidungsanwälte? Was tun Persönlichkeiten der Weltgeschichte im Himmel? Gibt es genügend Lesende für all die Schreibenden? Haben Auftragskiller auch komische Seiten? Sollten Seitensprünge nicht frontal angegangen werden? Was kann maskuliner sein als Küchen ohne Frauen? Sollte man Traumfrauen tagsüber aus dem Weg gehen? Was machen Rüstungskonzerne zwischen den Kriegen? Hat Gott sein Projekt Erde noch im Griff oder sollte man ihn abwählen? Sind Verschwörungen auch welche, wenn sie öffentlich sind? Wie saniert ein entlassener Manager den Haushalt seiner Frau? Warum wird die hohe Kunst des Smalltalks immer kleingeredet? Wäre eine vollständig privatisierte Schweiz nicht rentabler? Sollte man nicht wenigstens dann ehrlich sein, wenn’s um den eigenen Nachruf geht? Solche Fragen stellt sich wohl jeder einmal im Laufe seines Lebens. Aber nur Humoristen und Satiriker kommen einer Antwort am nächsten. Thomas Brändles neuer Satireband ist ein ergiebiges Füllhorn solcher Annäherungen.
Wie man sie auch dreht und wendet, Brändles freche Satiren ertragen nur jene, die sich in ihrer eigenen Unschuld wähnen.
THOMAS BRÄNDLE DAS GEHEIMNIS VON MONTREUX
Ein Kriminalroman zum Sonderfall Schweiz
240 Seiten, gebunden, CHF 38.– / EURO 23.–
ISBN 978-3-9523334-1-9
Die Morde an Bundespräsident Christian Landolt und Jean-Claude Lehmann, dem Direktor der Schweizerischen Nationalbank, schockieren die Welt.
Marco Keller, ein junger Parlamentarier und Nachfahre des Schweizer Schriftstellers Gottfried Keller, macht brisante Entdeckungen, die das Land in seinen Grundfesten erschüttern werden. Zusammen mit seiner Geliebten, der Russin Anastasija Petrashova, und der Journalistin Franziska Fischer tritt er eine Reise durch die letzten 200 Jahre und die heutige, globalisierte Welt an und stösst dabei auf die Protagonisten der Aufklärung, die zum Schweizer Sonderfall geführt haben …
Vor dem Hintergrund helvetischer Geschichte und Befindlichkeiten spiegelt Brändle mit Humor und Spannung einen Sonderfall Schweiz. Als Autor und FDP-Parlamentarier rüttelt er – nicht nur zwischen den Zeilen – an einem gefährlichen System, was in einer Frühjahrssession 2007 im Zuger Parlament zum Eklat führte und ihm ein Redeverbot eintrug.





