geboren 1965. Musik-Matur, Beginn einer Ausbildung in modernem Tanz, Au-pair in Spanien. Studium der Germanistik und Geschichte in Basel, Heirat. Kurze Zeit Mittelschullehrerin, Geburten der ersten Kinder. Fünf Jahre lang mit ihrer Familie in der Entwicklungszusammenarbeit in Bolivien tätig. Nach einiger Zeit in der Schweiz und der Arbeit am vorliegenden Roman baute sie in Eigeninitiative eine Anlaufstelle für Dienstmädchen in Sucre/Bolivien auf. Heute lebt sie mit ihrem Mann und den vier Kindern wieder in der Schweiz und betreut das bolivianische Projekt aus der Ferne.
MARIA MAGDALENA MOSER GEFLOCHTENE WEGE
Zwischen Wurzeln und Verlust in Bolivien
gebunden, 128 Seiten
CHF 34.– EURO 21.–
ISBN 978-3-9523334-0-2
Lateinamerika stellt unsere Gesellschaft vor Rätsel, die nach wie vor in seinem besonderen Umgang mit sozialen Fragen begründet sind. Der Roman «Geflochtene Wege» von Maria Magdalena Moser spiegelt soziale und kulturelle Hintergründe aktueller politischer Ereignisse. Aufgrund umfangreicher Recherchen und vieler Schilderungen direkt betroffener Personen greift die Autorin fast ausnahmslos auf authentische Handlungselemente zurück.
«Geflochtene Wege» spielt in den bolivianischen Anden und schildert bewegende und doch in diesem Umfeld alltägliche Geschichten, die eine ängstlich versteckte Wirklichkeit aufzeigen: den Überlebenskampf einer seit Jahrhunderten unterdrückten Bevölkerung. Die Figuren bewegen sich zwischen einer Kultur der bolivianischen Moderne und ihren traditionellen Wurzeln, zwischen Trostlosigkeit und Lebensmeisterung, zwischen Resignation und dem Kampf um Würde.
Dank umfangreicher Recherchen und vieler Schilderungen direkt betroffener Personen greift die Autorin fast ausnahmslos auf authentische Handlungselemente zurück.
Die Verflechtung dieser Stränge lässt ein menschlich differenziertes Beispiel gesellschaftlicher Realität entstehen, das soziale und kulturelle Hintergründe politischer Ereignisse spiegelt.

